Herzlich willkommen bei der Initiative pro concilio!

Unsere Kirche steckt in einer existentiellen, historischen Krise. Dringend notwendige Reformen werden von der Kirchenleitung seit Jahrzehnten blockiert. Viele engagierte Christinnen und Christen fühlen sich mittlerweile in der  Kirche nicht mehr beheimatet. Unmittelbare Folge ist der schleichende Rückzug nicht nur der jungen und jüngeren Generation aus der Kirche.

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren haben sich Welt und Gesellschaft rasant weiterentwickelt. Die Kirche scheint stehen zu bleiben.

Es braucht ein neues „Aggiornamento“, eine erneute Öffnung der wieder zugemauerten Fenster unserer Kirche.

 

Ein Reformkonzil ist dringend erforderlich!

Vor über 50 Jahren wurde das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) von Johannes XXIII. einberufen. Es hat die Fenster der Kirche weit geöffnet, ein frischer Wind durchwehte sie.

Von diesem frischen Wind ist heute nicht mehr viel zu spüren. Manche Ergebnisse sind nur ansatzweise oder noch gar nicht realisiert. Im Gegenteil, das Rad wird teilweise zurückgedreht.

 

Warum ein Reformkonzil?

Ein häufiger Einwand, den wir auf unsere Forderung hin hören, ist: „Bloß nicht jetzt! Nicht unter dieser Kirchen-leitung! Alles würde nur noch mehr festgefahren.“

Wir fragen: Wie soll es dann gehen? Wie soll der in den letzten 50 Jahren angesammelte Reformstau anders überwunden werden als durch ein Reformkonzil?

Bei diesem Reformkonzil muss selbstverständlich das gesamte Kirchenvolk angemessen eingebunden werden. Ein Konzil, bei dem die Hierarchie zentralistisch weitgehend alleine entscheidet, wäre in der Tat nutzlos und kontraproduktiv.

 

Deshalb treten wir ein

  • für eine spirituelle und strukturelle Erneuerung der Kirche im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils

  • für einen geschwisterlichen und synodalen Kommunikationsstil auf allen und zwischen allen kirchlichen Ebenen

  • für eine lebendige, angstfreie und selbstkritische Streitkultur in der Kirche

  • für die Stärkung der Eigenständigkeit der Orts-kirchen und weniger Zentralismus

  • für länderspezifische Formen der Glaubensverkündigung und Glaubenspraxis insbesondere in den Kirchen des Südens

  • für die Enttabuisierung und Klärung wichtiger Reformthemen wie z.B. die Zulassungsbedingungen zum kirchlichen Amt für Frauen und Männer und die Neubesínnung der kirchlichen Sexualmoral

  • für Schritte in der Ökumene hin zur gemeinsamen Feier von Abendmahl und Eucharistiefeier

  • für die Einberufung eines Reformkonzils in abseh-barer Zeit unter Einbeziehung des Kirchenvolkes

 

Dies wollen wir erreichen durch ...

durch phantasievolle und integrierende Aktivitäten, gerne mit Ihrer Mitwirkung, denn
„die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor 5,14)

 

Wenn unsere Anliegen auch die Ihren sind, bitten wir um Ihre Unterstützung:

Indem Sie unserer Initiative beitreten

als Einzelmitglied

Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 10 € pro Jahr oder gerne einen höheren Beitrag.
Mitglieder ohne Einkommen bleiben auf Antrag beitragsfrei.

als Gruppe

mit mindestens 5 Einzelmitgliedern. Als Regionalgruppe stehen Sie im direkten Kontakt mit dem Leitungsteam.

 

 

Wir freuen uns auch über Ihre Spende.

 

Wenn Sie einer Reform-Initiative angehören

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart bauen wir an einem Reform-Netzwerk, in dem schon diverse Initiativen, Arbeitsgemeinschaften und Gruppen vertreten sind. Nur gemeinsam sind wir stark und werden von der Kirchenleitung wahrgenommen. Aus den vielen kleinen Buschfeuern muss ein großes Feuer werden.