Herzlich willkommen bei der Initiative pro concilio e.V.!

Das Interesse an unserer Internetpräsenz freut uns!

 

Wir sind eine kirchliche Reformgruppe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und sehen, dass sich die Katholische Kirche in einer entscheidenden Phase befindet: Papst Franziskus bemüht sich um dringend notwendige Erneuerungen und will die Kirche aus ihrer existentiellen Krise herausführen. Einige Schritte ist er schon erfolgreich gegangen, weitere möchten wir mit ihm gehen, um etwas gegen den schleichenden Rückzug nicht nur der jungen Generation aus der Kirche zu unternehmen. 50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil braucht es ein neues „Aggiornamento“ (= "Verheutigung"), eine Öffnung der Fenster und Türen unserer Kirche.

Aktuelles: "Zeit zum Handeln" - Memorandum zur Frage neuer Zugänge zum Kirchlichen Amt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Initiative pro concilio e.V., ein Zusammenschluss engagierter Katholiken, hat sich in jüngster Zeit intensiv mit der Frage neuer Zugänge zum Kirchlichen Amt in der Katholischen Kirche befasst. Aufgrund des sich dramatisch zuspitzenden Priestermangels sind zentrale Vollzüge kirchlichen Lebens gefährdet, wie die Feier der sonntäglichen Eucharistie oder der Dienst an der Einheit. 

Mit unserem Memorandum wollen wir die Dringlichkeit einer Diskussion um neue Zugangswege zum kirchlichen Amt anstoßen. Mutige Schritte sind nötig. Wir schließen uns den Worten von Kardinal Lehmann an, der im Blick auf den Priestermangel und eine sinkende Zahl von Gläubigen mahnte, den richtigen Zeitpunkt für Reformen nicht zu verpassen: „Was hindert uns daran, verheiratete Ständige Diakone auch zu weihen, damit sie priesterliche Dienste übernehmen können?“ (aus: „Katholisches Sonntagsblatt Nr. 47 / 20. November 2016).

Wir möchten die in den Kirchengemeinden unserer Diözese für die Seelsorge Verantwortlichen und darüber hinaus diejenigen auf Dekanats- und Diözesanebene ermutigen, dieses Thema auf die Agenda ihrer Gremien zu setzen und intensiv zu diskutieren. Stellungnahmen können direkt und / oder per Unterschriftenaktion an die Initiative pro concilio gesendet werden. Wir werden dann die „Gesammelten Werke“ an unseren Bischof weiterreichen. Selbstverständlich kann das Memorandum gerne an Interessierte weitergegeben werden. 

Namens der Initiative pro concilio e.V. grüßen wir Sie herzlich

Wolfgang Kramer                                                   Birgit Kälberer
Sprecher                                                                Sprecherin

PDF: Memorandum "Zeit zum Handeln"

PDF: Begleitschreiben

PDF: Unterschriftenliste

Weitere Hinweise, Berichte und die Möglichkeit der Online-Petition finden Sie unter "Aktionen". Auch an dieser Stelle können Sie online die Petition unterstützen:

Website: Online-Petition

Aktuelles: Ökumene-Kongress

Ökumene-Kongress am Samstag, 28. Januar 2017 im Ökumenischen Haus der Begegnung auf der Korber Höhe, Waiblingen

Liebe Mitchristen, liebe Gäste!

Herzlich Willkommen in Waiblingen zu einem großen Tag der Ökumene unter dem Motto „Nur wer sich wandelt, bleibt.“ Wir fünf Veranstalter wollen mit dem Kongress das Reformationsgedenkjahr 2017 eröffnen, zurückblicken, aber auch in die Zukunft schauen, um der so notwendigen Einheit der christlichen Kirchen einen kräftigen Schub zu geben. Sie dürfen auf einen intensiven Diskussionstag mit Kulturbeiträgen und einem abschließenden ökumenischen Gottesdienst gespannt sein.

Im Namen des Veranstalterkreises:

Wolfgang Kramer
Sprecher der Initiative pro concilio e.V.

Weitere Infos:

PDF: Ökumene-Kongress-Flyer

PDF: Ökumene-Kongress-Plakat

Website: www.oekumenekongress.de

Impuls zur Woche

Kirchenreform ohne Spiritualität verflacht

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat den „inneren Zusammenhang zwischen Kirchenreform und Spiritualität” hervorgehoben. Wenn dieser nicht beachtet werde, sei „die Gefahr der Verflachung der Reformanliegen sehr groß“, sagte Lehmann in der Evangelischen Akademie Tutzing. Dies sei „am Ende auch ein Grund, warum viele Reformprozesse bald ermüden und versiegen“. Die kirchliche Konzeption von Reformen dürfe nicht nur auf institutionelle und strukturelle Veränderungen hinauslaufen. „Die Umkehr muss sich in der Ganzheit des Lebens bewähren“, so der emeritierte Bischof von Mainz und frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. (Kath. Sonntagsblatt Nr. 50 / 11.12.2016)

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